Tipps

 

 

Richtige Lagerung

 

Lagern Sie frisch geschlagenes Holz nicht in geschlossenen Räumen (z. B. Keller) und packen Sie es keinesfalls komplett in Plastikplanen ein. Es kann so nicht austrocknen und verstockt.

 

Bevorzugen Sie als Lagerort sonnige und windexponierte Flächen (Waldränder, Süd- und Westseiten von Gebäuden) und schaffen Sie einen trockenen Untergrund (Paletten oder Rundhölzer).

Im Kreuzstapel geschichtet oder in Gitterboxen trocknet Brennholz besonders schnell.

Decken Sie Brennholzstapel nach der sommerlichen Trocknungsperiode umgehend mit einem Regenschutz (z. B. Planen) ab.

Wenn Sie Brennholz unter einem vorgezogenen Dach entlang der Hauswand oder in einer luftigen Holzhütte lagern, lassen Sie zur besseren Durchlüftung mindestens 10 cm Abstand zwischen Holz und Gebäudewand.

Falls möglich, bevorraten Sie den Tagesverbrauch an Brennstoff in beheizten Räumen

(Brennstoff Vorwärmung und -trocknung!).

Auch bei gut gelagertem Holz kann der Brennwert der Holzscheite um bis zu 3 % pro Jahr sinken (natürliche Abbauprozesse).

Nasses Holz verbrennt mit deutlich geringerer Energieausbeute und kann zu höheren Emissionen sowie aggressiven Ablagerungen in Ofen und Kamin führen.

 

Heizwert und Wassergehalt (w)

 

Entscheidend für den Heizwert je Gewichtseinheit ist nicht die Dichte der Holzart, sondern der Anteil des Wassers an der Gesamtmasse. Im Allgemeinen hat Nadelholz aufgrund seiner höheren Anteile an Ligninen und Harzen einen höheren Heizwert je Kilogramm als Laubholz. Lufttrockenes Brennholz

(w = 15 bis 20 %) besitzt einen durchschnittlichen Heizwert von 4 kWh/kg, frisch geschlagenes Holz (w = 50 % und mehr)

von 2 kWh/kg. Heizöl liegt zum Vergleich bei rund 10 kWh/Liter.

 

Kiefern-, Fichtenholz

brennt gut an und eignet sich als Span bestens zum Anzünden. Harzreiche Hölzer neigen aber auch zum „Spritzen“. Dabei verstopfen schmelzende Harze die Wasserleitungsbahnen, verdampfendes Wasser kann nicht mehr entweichen und sprengt das Holz.

 

Buchenholz

entwickelt viel Glut und erzeugt dadurch eine gleichmäßige, lang andauernde Wärme. Buchenholz zeigt ein schönes Flammenbild, verbrennt nahezu ohne „Funkenspritzer“ und ist daher sehr gut für alle Öfen, besonders aber für solche mit Sichtfenster, geeignet.

 

Eichenholz

hat einen hohen Heizwert und besitzt eine sehr lange Brenndauer. Eichenholz ist ideal für Öfen, die der reinen Wärmeerzeugung dienen (z.B. Zentralheizung, Kachelöfen). Hat eine weniger schöne Flammenbildung.

 

Harthölzer

wie Esche und Ahorn, aber auch die seltenere Hainbuche und Kirsche, sind im Verbrennungsprozess der Buche sehr ähnlich.

 

Birkenholz

ist ein hervorragendes Kaminholz. Es „spritzt“ nicht und verbrennt wegen seiner ätherischen Öle bläulich schimmernd und wohlriechend. Auch wegen seiner weißen Rinde ist es als dekoratives Scheitholz beliebt.

 

Pappel-, Weidenholz

ist relativ schnell abgebrannt und daher als Scheitholz weniger geeignet. Es lässt sich bestenfalls als „Sommerholz“ für den Kaminofen verwenden, wenn weniger Energieleistung benötigt wird.

 

Unser Stammholz

Unser Brennholz